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Mitridate, Re di Ponto Wolfgang Amadeus Mozart (1756 - 1791) |
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Premiere: 5.12.1991 Inszenierung: Graham Vick |
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Pressestimmen: |
| John Higgins, Times, 18.10.1993: |
| "... Graham Vick's much admired
production of two years ago is in good shape. It is an arresting
combination of styles. Paul Brown's costumes are extravagant baroque:
wide-hooped farthingales of the type Jean-Pierre Ponnelle used when he
directed Mitridate for Nicholas Harnoncourt. The movement of the
supporting players stems from kabuki. The sets are strictly 1990s with
brilliant red walls slashed from time to time to provide a peephole onto
the world outside. All is simple and uncluttered so that there ist maximum focus on the music. ... The countertenor Jochen Kowalski is back as Mitridate's elder son, the villainous Farnace, and was at his peak in his final aria of repentance. " |
| Edith Jachimowicz, Die Presse, 21.12.1992: |
| "Noch seltener als andere frühe
Bühnenwerke ist Mozarts erste Opera seria 'Mitridate, re di Ponto' auf den
Spielplänen anzutreffen. Nicht einmal das Mozart-Jahr 1991 scheint da
wesentlich geholfen zu haben. Immerhin gebührt jetzt der
Konzerthausgesellschaft das Verdienst, beim Mozartfest eine halbszenische
Aufführung zustande gebracht zu haben. Sie wurde vom Publikum heftig akklamiert, und das war prinzipiell richtig und gut. Gleichzeitig lieferte sie, jedenfalls für die Rezensentin, auch eine Antwort auf die Frage, warum man diesem Werk so selten begegnet. Woher nimmt man sechs erstklassige Solisten, die außerdem stilistisch mit der Arienkunst der Opera seria vertraut und gleichzeitig bereit sind, diese höchst schwierige Rarität zu lernen? Dem Konzerthaus war es zwar gelungen, sich der Mitwirkung namhafter Sänger zu versichern. Im Grunde beherrschte aber nur einer, Jochen Kowalski nämlich, wirklich den Stil mit allen seinen Manieren und Feinheiten in der Phrasierung. Seine Darstellung des Farnace, des einen der beiden rivalisierenden Söhne Mitridates, war auch das kostbarste Erlebnis des Abends." |
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