Jochen kowalski


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L'Incoronazione di Poppea

Claudio Monteverdi (1567 - 1643)

 

 

Premiere: 20.7.1993
Salzburger Festspiele

Inszenierung: Jürgen Flimm
Musikalische Leitung: Nicolaus Harnoncourt

 

 
Pressestimmen:
 
Opernwelt, September 1993:
"Nikolaus Harnoncourt und sein Concentus musicus: sie haben vor zwei Jahrzehnten in Zürich ein neues Kapitel der Monteverdi-Rezeption aufgeschlagen. Der damalige griffige, kantige, attackierende Ansatz in Harnoncourts Interpretation ist einer nachdenklich-meditativen, verhaltenen Auffassung mit langsamen Tempi gewichen, im Klang weniger akzentuiert zugunsten eines interpretatorischen al-fresco-Stils. Jürgen Flimm, mit dem der Dirigent zur Zeit den wichtigsten Mozart-Zyklus auf europäischen Opernbühnen in Amsterdam erarbeitet, inszenierte in den prachtvollen, die große Bühne des Festspielhauses in geschickter Raumteilung füllenden, opulenten Bühnenbildern von Rolf Glittenberg an der Grenze zum Manierismus. Marianne Glittenberg schuf die prachtvollen Phantasiekostüme, in der Breite von schlichter Stilisierung bis zu luxuriöser Prachtentfaltung. Flimms Inszenierung stellt sich den Herausforderungen der breiten Bühne mit konzentrierter, sinnvoller Personenregie. ...
Neben der großartigen sängerdarstellerischen Leistung von Philip Langridge eine in ihrer anrührenden Schlichtheit unwiderstehliche Poppea: Sylvia McNair. Was die beiden Titeldarsteller an Gesangskultur, stilistischer Kompetenz, musikalischer und schauspielerischer Intelligenz in ihre Partien einbringen, ist eine Demonstration höchster Kunstfertigkeit. Um das zentrale Paar herum markante Profile: Kurt Moll, der in der Würde des Sterbens erhabene Seneca; Mirjana Lipovsek, die in ihrer Rachsucht herzlose, in ihrem Opfergang als Ausgestoßene Mitleid erweckende Ottavia; Jochen Kowalski, der in seinen Gefühlen zerrissene Ottone..."
Opera, 08/1993:
"As the cruelly treated, nervous Ottone, Jochen Kowalski delineated envy, fear and love through his piercing eyes and mobile body while managing to project his diaphonous countertenor into the wide spaces. I have never known his talents better deployed."

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