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A Midsummer Night's Dream Benjamin Britten (1913 - 1976) |
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Opernhaus Frankfurt Regie: Thomas Langhoff |
Metropolitan Opera New York Regie: Tim Albery |
Volksoper Wien Regie: Philippe Arlaud |
Semperoper Dresden Regie: Phillip Himmelmann |
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Pressestimmen: |
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| Yvonne Herbert, Neue Zeit, 10.10.1989: | |
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"In der vielbeachteten, teilweise
umstrittenen Neuinszenierung von Thomas Langhoff stand Benjamin Brittens
Oper "Ein Sommernachtstraum" allein viermal im Monat September und ebenso
oft im Oktober auf dem Spielplan der Oper Frankfurt (Main). Seit der
Aufsehen erregenden Premiere zum Ausklang der vergangenen Spielzeit übt
dieses "prächtig-sinnliche Theater", dieser "zeitnahe Sommernachtstraum
der Gegenwart" mit seiner pointierten Werkdeutung wachsenden Anreiz auf
das verwöhnte Publikum der Mainmetropole aus. "Stars gab es natürlich auch, aber weniger im negativen Sinne, als vielmehr von der Anlage ihrer Rolle her und einer großen sängerischen und darstellerischen Überzeugungskraft", heißt es in einer Rezension des Hessischen Rundfunks, und Top-Star in dem sehr ausgeglichenen Ensemble ist Jochen Kowalski von der Komischen Oper Berlin, von Mal zu Mal impulsiver mit dröhnenden Bravorufen und unkonventionellen jugendlichen Beifalls-Geräuschen gefeiert. Alle Vorzüge seiner schönen Stimme weiß er in dieser für einen Counter-Alt komponierten Partie des Oberon zur Geltung zu bringen, brilliert mit atemverschlagenden Koloraturen und ist ein Darsteller voller artistischer Wendigkeit. Der junge Sänger bereichert mit der Rolle des Elfenkönigs nicht allein sein Repertoire um einen gewichtigen zeitgenössischen Beitrag, sondern erregte dank seiner Ausstrahlung wiederum internationale Aufmerksamkeit." |
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| Andrew Clark, Opera 1989: | |
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"The first night of the Britten production
left a striking impression of Britten's genius as a musical dramatist.
Bertini and the orchestra showed themselves to be completely inside the
idiom, playing with extreme delicacy and precise attention to instrumental
colour and musical emphases. The cast - all talented young singer-actors -
were equally responsive to text and music. ... But the outstandig contributions came from Audrey Michael and Jochen Kowalski as Tytania and Oberon. Miss Michael's seductive and expressive coloratura soprano was matched to a stage personality that combined chaste beauty and feminine radiance. She is a most attractive singer, well able to project the pure delicacy of Britten's music with her unobstrusive technique and fast vibrato. Kowalski was no less mesmerizing. With his ample and noble counter-tenor, and radiant stage-presence, he portrayed Oberon as an otherworldly figure of mystery, jealousy and unseen power." |
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| Franz Endler, Wiener Kurier, 01.03.1998: | |
| "Ein Sommernachtstraum ist der Volksoper als herrliche Ensemble-Leistung gelungen. ... Die rundum befriedigende, von gut instrumentiertem Beifall aufgenommene Volksopern-Premiere von Benjamin Brittens "Ein Sommernachtstraum" hat es möglich gemacht: Man kann ausnahmsweise einmal von einem Meisterwerk berichten und muss sich wirklich nicht in Auseinandersetzungen mit dem Herrn Regisseur und Ausstatter oder irgendeinem der Darsteller verstricken. ... Zwei Arrivierte sind Oberon und Titania - und auch das ist gut so, denn wer sonst als Jochen Kowalski kann den gefährlichen Oberon darstellen, und selbstverständlich braucht man eine Edith Lienbacher, um ihm eine ebenbürtige Titania in höchsten Lagen an die Seite zu stellen. Karl Markovics als sprechender Stummfilm-Puck ist überwältigend in seinem ernsten Eifer, immer alles richtig falsch zu machen und zu staunen, was ihm da misslingt. ... Philippe Arlaud, der in seinem eigenen Bühnenbild Licht inszeniert (Annette Beaufays half ihm Kostümen und Maske kongenial) und zaubert, mag Farben. Und er übertreibt nicht. Es ist lange her, dass ich beim Bericht einer Opernpremiere das Treiben auf der Bühne nicht wichtiger als die Oper selbst genommen habe. Das ist ein Kompliment." | |
| Heinz Rögl, Salzburger Nachrichten, 01.03.1998: | |
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"... Oberon, mit anrührender Noblesse und überragender Präzision von dem
Altisten Jochen Kowalski verkörpert, singt von den der Elfenwelt
vorbehaltenen Zinnen seraphische, durch Celesta und Harfenklang unterlegte
Purcell-Melismen. ... Als Dirigent der Premiere Volksopern-Debütant, hielt Andreas Mitisek Orchester (was notwendig war) und Bühne ganz ausgezeichnet und umsichtig zusammen. Vor allem aber ließ er Brittens reiche, musikalisch großartige Partitur atmen und magisch funkeln." |
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| Neue Zeit, 01.03.1998: | |
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"Zärtlich murmeln die Streicher grummelnde Glissandobögen, silbern
tönen die duftigen Klänge der Harfe. Abendlicht-Zaubriges liegt förmlich
in der Luft. ... Celestaklänge begleiten Oberon, der an exotischer Flüchtigkeit gewinnt, weil er durch einen Counter verkörpert wird - der Altist Jochen Kowalski singt ihn mit hinreißend leichten, weichen Kantilenen, in denen die Gewandtheit des Elfenkönigs eine vokale Entsprechung findet. "Ein Sommernachtstraum" ... verzaubert nun das Publikum der Volksoper. ... Die Aufführung ist exzellent hörbar: Andreas Mitisek führt das erstaunlich homogene Sängerensemble wie ein alter Routinier durch die rhythmisch hochkomplexe Partitur." |
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| Heinz Sichrovsky, Bühne: | |
| "Wonnen für das Ohr ... Bleibt die Begeisterung über das junge Musterensemble. Hier steht vom Kavalierbariton (Bruce Brown) bis zum Mezzo (Magdalena Kozena), vom Wagner-Bass (Bjarni Thor Kristinsson) bis zum Mozart-Tenor (Michael Kurz) Exzellentes zur Verfügung und wird durch die Soprane Edith Lienbacher und Anat Efraty womöglich noch übertroffen. Dass Jochen Kowalski als Oberon nicht zu schlagen ist, versteht sich. Und Karl Markovics' Puck ist eine eigene Klasse: Clown und Punk, Hermaphrodit und Tod." | |
| Wiener Zeitung, 01.03.1998: | |
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"In der Volksopernaufführung sind Oberon mit Jochen Kowalski und Titania
mit Edith Lienbacher ideal besetzt. ... Das ausgezeichnet disponierte
Volksopern-Orchester war mit äußerster Konzentration bei der Sache. Und
Dirigent Andreas Mitisek ist ein vorzüglicher Britten-Interpret, der es
wagt, neben dem klanglichen Raffinement dieser wunderbar farbintensiven
Partitur auch deren seelische Abgründe auszuleuchten. ... Die Volksoper besitzt mit diesem Sommernachtstraum eine gültige Britten-Modellaufführung. Eine Sternstunde? Und ob!" |
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| Kronen Zeitung, 01.03.1998: | |
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"Das Publikum fühlte sich ins Zauberreich der feschen Geister entführt -
und jubelte begeistert: Philippe Arlaud, dem Lichtzauberer, ist mit seiner
Inszenierung von Brittens im wahrsten Sinne bezaubernden Meisterwerk ein
Wurf gelungen. Die Wiener Volksoper kann damit Staat machen. Klug ausgewählt das Ensemble: Jochen Kowalskis Oberon ist ein magischer König, der der extremen Partie die Leuchtkraft seiner Stimme und bravouröse Künstlichkeit gibt. Karl Markovics beschert das Ereignis des Abends: ein Puck von skurril phantastischer Liebenswürdigkeit, behend und köstlich geziert." |
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| P. Blaha, Opernglas 4/98: | |
| "Eine weitere Attraktion war Volksopern-Heimkehrer Jochen Kowalski. Nach Händels Giustino und dem Prinzen Orlofsky hat er sich als Oberon mit einer für Wien neuen Glanzpartie präsentiert, für die sein sinnlich klingender Männeralt geradezu prädestiniert erscheint. Denn einerseits verlieh er der Figur das von Britten gewollte übernatürliche Flair, andererseits kamen bei ihm aber auch die starken Emotionen des Elfenkönigs voll zur Geltung." | |
| Der Standard, 22.11.1999: | |
| "Als Jochen Kowalski den Oberon an der New Yorker Metropolitan Opera gab, kam er sich 'irgendwie verloren vor'. Das Haus sehr groß. Die Partie nicht einfach. Seinem Ruf in den Staaten hat dies freilich nicht geschadet. Als Graf Orlofsky genießt er, und hier darf man das Wort wirklich verwenden, so etwas wie Kultstatus. Die Met hat ihn in dieser Rolle gleich prophylaktisch für eine Riesengala zur Jahrtausendwende gebucht. Ab heute ist der bekennende Wagner-Fan mit seinem schlanken Altus wieder an der Volksoper als Oberon zu hören. Philippe Arlaud hat Benjamin Brittens Oper in Szene gesetzt. Karl Markovics ist der Puck. Das Ganze nennt man Erfolgsproduktion." | |
| Frankfurter Allgemeine Zeitung, 18.3.2002: | |
| "Ion Marin gelangen am Pult der Dresdner Staatskapelle immer wieder berückende Klangwirkungen leisen Taumels und somnambuler Schwerelosigkeit - pastellene Duftwölkchen mit feinem Harfen- und Celesta-Glitzer schwebten zu den Rängen empor und mischten sich mit dem androgynen Reiz von Jochen Kowalskis fast durchweg sanft und geschmeidig geführtem Altus in der Partie des Oberon." | |
| Die Welt, 19.3.2002: | |
| "Die Aufführung ist stimmlich höchst reizvoll besetzt. Die Handwerker, an der Spitze Markus Marquardt, blähen sich agierend vortrefflich in deftige Komik hinüber. Das Quartett der jungen Liebenden geht sich mit Temperament an die singenden Gurgeln. Das Elfenreich regieren Roxana Incontrera mit durchschlagendem hohen Sopran und herrscherlich gedämpft Jochen Kowalski als Oberon." | |
| Nordbayrischer Kurier, 20.3.2002: | |
| "Der
Bühnenbildner Frank Philipp Schlößmann und der Kostümschöpfer Jorge Jara
beweisen, dass Shakespeares Komödie wie ein großes Märchen bebildert
werden kann, ohne an Tiefe zu verlieren. ... Neben dem Oberon Jochen Kowalskis, dessen Countertenor für sanfte Töne sorgt, ragt Roxana Incontrera als Titania mit ihrem butterweichen, vergleichslosen Sopran aus einem durchweg guten Ensemble heraus. ... Die Sächsische Staatskapelle konzentriert sich unter Ion Marin vor allem auf die finsteren, sehr modernen Töne des Werks; als Entsprechung zum dunklen, aber faszinierend funkelnden Traumbild dieses Abends." |
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| Opernglas, Mai 2002: | |
| "Brittens Shakespeare-Liebe, die sowohl in der durchdachten Struktur seiner Oper als auch in der Instrumentierung der Figuren(-gruppen) deutlich wird, lassen Orchester und Solistenensemble unter Leitung von Ion Marin aufblühen. Die Sächsische Staatskapelle wirkt höchst homogen, und die Sänger mit ihren nicht gerade leichten Partien sind bei ihm gut aufgehoben." | |
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