Ich denke des
Augenblicks...
Musik:
Nikolai Rimsky-Korsakow
Text: Alexander Puschkin
Ich denke
des Augenblicks, des einen:
Du tratst vor mich, ein
Traumgebild,
Als wäre mir, durch dein
Erscheinen
Der Schönheit Genius rein
enthüllt.
Im hoffnungslosen
Schmerzensgrimme,
Im wilden Drang des lauten
Nichts,
Erschien mir lang, mit holder
Stimme,
Die Milde deines Angesichts.
Die Zeit verging. Im
Sturmestoben
Versank mein früher Traum in
nichts,,
Und mit der Stimme war
zerstoben
Der Himmel deines Angesichts.
Im öden Land sind mir versunken
Im Kerker, in der Zeitenflut.
Die Gottheit, der Begeisterung
Funken
Und Tränen, Leben, Liebesglut.
Mein Herz erwacht aus der
Verneinung:
Du kehrest wieder, Traumgebild,
Als wär in deiner
Lichterscheinung
Der Schönheit Geist mir rein
enthüllt.
Und wieder schlägt das Herz mir
trunken,
Und neu erglühn in meinem Blut
Die Gottheit, der Begeistrung
Funken
Und Leben, Tränen, Liebesglut.