Jochen kowalski


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Bedny kon w polje pal!
Ty nje platch sirotinuschka...

 

Rezitativ und Arie des Wanja
aus der Oper
Ein Leben für den Zaren

 

 

Musik: Michail Glinka / Text: Baron von Rosen

 

Tot im Feld liegt mein Pferd, ich gelangt unversehrt

vor des Zaren Hof...

Ob mein Zar hier auch weilt,

keine Kund ihn ereilt,

dass ihm Feinde nahn!

Totenstill ist es ringsum,

die Abtei ruhet stumm.

Wird mir aufgetan?

Gebt mir Einlass!

O, wenn ein Ritter ich wär,

riesenstark mit Schwert und Speer!

Sprengen wollt ich bald das Tor,

wär's auch eisenfest und eisenschwer.

Bis zur Kammer drängt ich vor, wo mein Zar der Ruhe pflegt.

Und ich riefe: hört mich Höflinge, wachet alle auf, wachet alle auf!

Dröhnend wie der Glocke Schall kläng mein Ruf den Schläfern all,

schreckte Tote auf.

Öffnet, öffnet, gebt mir Einlass!

Lautlose Stille herrscht allerwärts,

Schauder und Kälte lähmen mein Herz.

Nah sind die Feinde!

Bringt uns der Tag Verderben und Tod?

Nein, noch lebt Gott!

 

Weine, ach weine nicht, armes Waisenkind!

Ach, nicht du, nicht du wehrst dem Zaren die Not.

Gott der Herr, der ihn auf den Herrscherthron erhob, leiht selbst ihm Schutz gegen Feindesgewalt. Gott der Herr, der ihn auf den Herrscherthron erhob, leiht selbst ihm Schutz gegen Feindesgewalt!

 

Himmelsmächte schirmen ihn,

Himmelsmächte schützen ihn,

Himmelsmächte leihen ihm ihren Schutz vor dem Feind!

 
 
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