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Georg Philipp TelemannPastorelle en Musique oder Musicalisches Hirten-Spiel
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Personen des Hirtenspiels: Caliste Iris Amyntas Damon Knirfix |
Hierzu kommen:
Chor der Schäferinnen Chor der Schäfer |
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Erster AuftrittAmyntas, Damon, Knirfix, Chor der Schäfer |
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Chor der Schäfer |
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Aimons sans cesse, Tout nous empresse, Tendres Amours, Vous ferez nos beaux jours. |
Das süße Lieben Nach Wunsch zu üben, Ist unser Ziel, Und angenehmstes Spiel. |
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Damon |
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Temps très favorable Comblez tous nos vœux, Sejour agreable Servez á nos jeux. |
Du liebliches Wetter ! Erfreue die Brust. Ihr rauschende Blätter! Vermehret die Lust. |
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Aimons sans cesse, Tout nous empresse, Tendres Amours, Vous ferez nos beaux jours. |
Das süße Lieben Nach Wunsch zu üben Ist unser Ziel Und angenehmstes Spiel. |
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Chor der Schäfer |
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Aimons sans cesse Tout nous empresse Tendres Amours, Vous ferez nos beaux jours. |
Das süße Lieben Nach Wunsch zu üben Ist unser Ziel Und angenehmstes Spiel. |
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Damon |
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Et vous, Musettes, Dans ces retraittes A nos chansons Joignez vos plus doux sons. Aimons sans cesse, Tout nous empresse, Tendres Amours, Vous ferez nos beaux jours. |
Laßt uns die Pfeiffen Alsbald ergreiffen, Daß unser Lied Mehr Anmut nach sich zieht Das süße Lieben Nach Wunsch zu üben, Ist unser Ziel, Und angenehmstes Spiel. |
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Chor der Schäfer |
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Aimons sans cesse, Tout nous empresse, Tendres Amours, Vous ferez nos beaux jours. |
Das süße Lieben Nach Wunsch zu üben, Ist unser Ziel, Und angenehmstes Spiel. |
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Amyntas: O Zucker-süße Lust ! Wenn man der Liebe Regung spühret. Damon: Ach! Was empfindet meine Brust, Da mich ein schöner Blick gerühret. Amyntas: Die Seele lacht. Damon: Die Sinne scherzen, Beyde: Der Himmel selbst erquickt die Herzen.
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Damon |
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Regne, Amour, sur mon ame, Triomphe doux vainqueur ; Quand je fuyois ta flame, Je fuyois mon bonheur. Nos plaisirs sont ta gloire, Le jour de ta victoire Commence nos beaux jours. Regne, Amour, sur mon ame, Triomphe doux vainqueur ; Quand je fuyois ta flame, Je fuyois mon bonheur.
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O Lieb ! herisch in der Seele. Es sieg in mir dein Blick. Wann ich mich von dir stöhle, So stöhl ich mir mein Glück. Der Ruhm, wornach du ringest, Bricht uns zum Glück die Bahn, Indem du uns bezwingest, Geht unser Wohlseyn an. O Lieb ! herisch in der Seele. Es sieg in mir dein Blick. Wann ich mich von dir stöhle, So stöhl ich mir mein Glück.
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Amyntas: Wohlan! So lasst uns dann Der grünen Jahre Zeit Der Liebe weyhen. Damon: Calistens Lieblichkeit Soll ewig mich erfreuen. Knirfix: Ich steh noch ein bisschen bey mir an, Ob Lieben mehr, als Schmaußen, laben kann. Jedoch, ich werd es wohl, wie sonst die lieben Alten, Mit allen beyden halten. |
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AriaAmyntasLaßt uns Liebes-Rosen brechen,Weil der Jugend Frühling lacht.Bringt die Reyhe vieler JahreWeiße Flocken in die Haare,Wollen wir von Dornen sprechen,Und wie man Kalender macht.Laßt uns Liebes-Rosen brechen,Weil der Jugend Frühling lacht.---------------Zweyter AuftrittCaliste, IrisChor der SchäferinnenAriaCalisteFreyheit soll die Losung seyn,Die bleibt mir ins Herz geschrieben.Abgeschmackt ist alles Lieben.Darum stimmet mit mir ein:Freiheit soll die Losung seyn.Chor der SchäferinnenFreyheit soll die Losung seyn.Caliste: Cupido, dir sey Hohn gesprochen. Wie haben deinen Pfeil zerbrochen, Die Fackel ausgelöscht, den Köcher ganz zerstückt. So leben wir beglückt, Und wissen nichts von Quaal und Pein.
Caliste und Iris: Freyheit soll die Losung seyn.
Iris: Du angenehmes Lust-Revier Vergnügest mehr, als alles Küssen, Und was die Liebe sonst lässt ihre Sklaven wissen. Dich stell ich mir Zur Freude für, Und weiß in deinen Schatten-Gründen Mein höchstes Guth zu finden. Hier lacht mein freyer Geist bey stetem Sonnenschein.
Caliste und Iris: Freyheit soll die Losung seyn.
Chor der SchäferinnenFreyheit soll die Losung seyn.
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Dritter AuftrittCaliste, Damon
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Damon: Caliste ! Caliste: Damon ! Damon : Schönstes Kind !
Caliste : Ich weiß nicht, ob ich schön, Wohl aber, dass ich ganz mein eigen bin. Damon: Nimm doch mein Herz zu deinen Diensten hin. Caliste: Was ? Ich dein Herz? Du wirst ohmfehlbar irre gehen. Damon: Nein, nein, du bists, dich beth ich seuffzend an. Caliste: Wie quälest du mich so, da ich dir nichts gethan? Damon: Heißt dies gequählt, da dich dein Damon lieb gewinnt? Du schweigest .........rede doch......... Caliste! Caliste: Damon! Damon : Schönstes Kind!
Damon : |
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Vos rigueurs, mon enfant, Sont des trop foibles armes, Pour me deffendre de vos charmes, Malgré moi je me rends A des vainqueurs si doux. Et j´espere qua ma constance Plus forte encore que votre indifference, Un jour vous forcera de m´aimer malgré vous. |
Warum hat eure Hand Den Schluß mir vorgeschrieben, Daß ich euch, Schönste, nicht soll lieben, Da mein Geist, der entbrannt, Mit zwang euch dienstbar ist. Doch, ich will noch mit Lust erleben, Daß, da ihr mir jetzt keinen Blick wolt geben, Ihr auch forthin mit Zwang mich einmahl lieben müsst. |
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Caliste: Ich kann dich nicht verstehen. Die Zeit befiehlet mir zu gehen. |
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Aria.
Ich scheide von hinnen Mit lachenden Sinnen. Ich scheide von hinnen Voll Jauchzen und Lust. Die Freude will zu allen Zeiten Den aufgeweckten Geist begleiten, So bleibet mir lauter Vergnügen bewust. Ich scheide von hinnen Mit lachenden Sinnen. Ich scheide von hinnen Voll Jauchzen und Lust.
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Vierdter Auftritt. Iris, Amyntas
Amyntas: Ach Iris, so entschließe dich, Auf die Belohnung meiner Treu zu dencken. Iris: Was willst du, dass ich dir soll schenken? Amyntas: Dich selbst, mein andres Ich. Iris: Schweig, wo ich dich nicht soll alleine lassen. (Ich wollte gern und kann ihn doch nicht hassen) Amyntas: Ich steh nicht eh´r in Ruh, Als bis ich deinen Mund, den schönsten Mund, darff küssen. Iris: Du Unverschämter du, Ich will nichts weiter von die wissen.
AriaAmyntas
Lippen, wollt ihr mich betrüben, Weil euch meine Treu verehrt? Die zu tödten, so uns lieben, Ach! das ist ganz unerhört. Doch mein Blut, erzürnten Richter, Geb ich hin voll Freudigkeit, Weil ihr, schönsten Augenlichter, Meines Todes Ursprung seyd.
Amyntas: Ich flehe noch einmal. Iris: Geh fort, laß mich zufrieden. (Wie? Ist er schon geschieden?) Amyntas! Amyntas: Was befiehlt....... Iris: Du kannst nur immer gehn. (Ich möcht ihn gern noch länger sehn, Allein der Wohlstand will, dass ich ihn muß vermeiden.) Amyntas: So lebe wohl. Ach! allzubittres Scheiden! Iris: Verzieh, nur noch ein Wort: Weswegen eilest du so fort ? Amyntas: Weil meine Göttin solches will. Iris: (Wer so gehorsam ist, verdient in Wahrheit viel.) Du tust gar recht Amyntas: Fahr wohl. Iris: Fahr wohl, mein Licht! (Was sag ich ? Ach! ) Es war mein Scherz Auff sonsten was gericht. Amyntas: Fahr wohl, mein Herz ! Iris: Fahr wohl. (Mein Licht !)
AriaIris
Soll ich lieben ? Nein, ach nein. Ja doch, ja, ich werde lieben. So zerstreut sind die Gedancken, Die stets hin und wieder wancken, Wie ein Rohr vom Wind getrieben. Soll ich lieben ? Nein, ach nein. Ja doch, ja, ich werde lieben.
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Fünfter Auftritt. KnirfixKnirfix: Es will mich fast verdrießen, Daß sich kein Mädchen nicht zum Lieben will entschließen. Caliste thut so wild, als wie ein Bähr, Und Iris ist so zäh, als Wagenschmeer. Der Hencker hats erdacht, Daß uns die Freyerey so sauer wird gemacht. Ihr losen Kinder, wann ihr euch doch wolltet schämen, Und folgendes zur Lehre nehmen:
Aria:
Gar zu eckel seyn im Freyen Will nichts Gutes prophezeyen, Und zeigt wenigen Verstand. Alle Kleinigkeiten wägen, Und aufs Gold-Gewichte legen, Heißet nur ein eitler Tand. Darum, kurz und gut bedacht, Und dann Hochzeit drauf gemacht.
Wenn es noch so reiff erwogen, Wird man dennoch wohl betrogen, Daß man seine Wahl verflucht. Denn kein Mensch ist ohne Mängel, Und ihr findet keinen Engel, Ob ihr ihn gleich emsig sucht. Darum, kurz und gut bedacht, Und dann Hochzeit drauf gemacht.
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Sechster AuftrittDamon, hernach Knirfix
AriaDamon
Euch ihr Sterne, sey geklaget, Was ich Armer leiden muß. Lieben, und nicht hoffen können, Ist die größte Quaal zu nennen, Und ein Auszug von Verdruß. Euch ihr Sterne, sey geklaget, Was ich Armer leiden muß.
Knirfix: Herr Damon, nun wie stehts, wie geht’s Mit eurer Löffeley ? Mich dünkt, ihr habt noch immer Regenwetter. Damon: Du Spötter ! Bekümmre dich um deine Sachen Und laß mich immer machen. Knirfix: Nu, nu, erzürnet euch nur nicht. Man darf doch fragen, Wie viel die Uhr beim Mädchen hat geschlagen ? Damon: Du sollst zu deiner Herde gehen, Und sehen , wie die Lämmer stehn. Knirfix: Habt Dank, für den Bericht.
AriaKnirfix:
Wills beim Freyen Immer schneyen, O ! so bleib ich wohl davon. Mich zu biegen, Und zu schmiegen, Hielt ich für den grösten Hohn. Winseln, flehen Greinend stehen, Klingt aus einem lahmen Thon. Wills beim Freyen Immer schneyen, O ! so bleib ich wohl davon.
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Siebender Auftritt. Amyntas
Amyntas
Vergnüge dich, mein Geist !
Indem dir das Geschick Jetzt einen Blick Der süßen Hoffnung weist.
Vergnüge dich, mein Geist !
Ich darf mir nun das Glück versprechen, Von Iris Mund bald Rosen abzubrechen, Da mir ihr Augen-Paar, Das sonst voll Zornes-Strahlen war, Beliebten Sonnen-Schein verheißt.
Vergnüge dich, mein Geist !
AriaRuffet Triumph, ihr glückseligen Lippen, Weil ihr die Schönste der Erde besiegt. Also wird endlich ein brennendes Lieben, Wenn es ohn Ablaß beständig geblieben, Nach überstandener Marter vergnügt. Ruffet Triumph, ihr glückseligen Lippen, Weil ihr die Schönste der Erde besiegt.
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Achter AuftrittDamon, Amyntas
Damon: |
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Amour, des maux que j´ai souffert, Mes plaintes t´ont fait voir l´extreme violence Mais helas ! malgré ma souffrance, Tu te plais en ce jour á m´accabler de fers. Si par un charme inevitable Je dois gemir encor sous l´empire amoureux, Que je sois (j´y consens) pour jamais miserable ; Et rend moi seulement un seul instant heureux. |
O Lieb ! es kann mein Lebenslauff Von tausend bittrer Qual, die du mir machest, sagen. Allein, ach! wozu dient mein Tragen ? Du legst mir täglich noch mehr Last und Marter auf. Ist dann der Schluß nicht zu vermeiden, Daß ich verliebt muß seyn zu meinem Ungelück. Wohlan, wenn du ja willst, dass ich soll immer leiden, So schenk mir von der Lust nur einen Augenblick. |
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Amyntas: Warum doch stets betrübt und voller Thränen ? Was kräncket doch beständig deinen Sinn? Damon: Ach ! weil ich bey meiner Schönen Immer unglückseelig bin. Amyntas: Bezwinge deine Schmerzen. Damon: Man zwinge sich, wenn man nicht kann. Amyntas: Gebrauch Gewalt an deinem Herzen. Damon: Das Übel ist zu groß, Gewalt schlägt hier nicht an. Amyntas: Das Übel wird sich heben lassen. Damon: Ja, durch den Tod. Amyntas: So hoffe doch. Damon: Auf noch weit größre Noth. Amyntas: Du musst ein Herze faßen, Vielleicht erbarmet sich die schöne Schäfferin. Damon: Alsdann vielleicht, wenn ich gestorben bin.
AriaAmyntas |
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Il n´est point de Bergere Si froide & si fevere, Dont la pressante ardeur D´un coeur, qui perfevere, Ne vainque la froideur. |
Kein Mädchen kann auf Erden So kalt gefunden werden, Das sich nicht endlich giebt, Auf schmeichelnde Geberden Und wenn man treulich liebt. |
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Neunter AuftrittCalisteAria
Dir ahnet was, beklemmtes Hertze, Du klopffest sonder Unterlaß. Dir ahnet was. Unfehlbar stehet iezo dir Ein sonderbahres Schicksahl für. Ach ! dients nur nicht zu deinem Schmertze. Dir ahnet was, beklemmtes Hertze.
Ich weiß nicht, was ich dencken soll, Daß sich mein Geist ohn Ursach kräncket. Er ist von solcher Unruh voll, Daß mir kein Augenblick ein rechtes Labsal schencket. Mir fehlet gleichwohl nichts, und ist mir sonsten wohl. Ich weiß nicht, was ich dencken soll. Jedoch, ich wird´ allhier des süßen Schlaffs genießen, Wer weiß, ob nicht dadurch der Unmuth muß zerfließen.
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Zehender AuftrittCaliste, Iris, Damon, Amyntas, Knirfix Chor der Schäfer
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Damon: Wo mich die Augen nicht betriegen, So seh ich hier Calisten ruhend liegen, Die mir mein Herz zerbricht. Seht, wie ihr Augenpaar auch schlaffend weiß zu schrecken. Ihr Freunde thut gemach, daß wir sie nicht Zu desto größrer Grausamkeit erwecken. |
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Chor der Schäfer |
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Dormez, dormez, beaux yeux, Adorables vainqueurs, Et goutez le repos, Que vous otez aux cœurs. Dormez, dormez, beaux yeux,
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Schlaff sanfft, du schönes Haupt. Ihr Augen bleibet zu, Und pflegt der süßen Ruh, Die ihr den Herzen raubt; Schlaff sanfft, du schönes Haupt. |
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Damon | |